Hier finden Sie Informationen zum Bau der Y-Trasse und insbesondere auch zum Bau der vom VCD bevorzugten „Breimeier-Variante“


Deutsche Bahn erarbeitet Alternativvarianten zur „Y-Trasse“

Eine Schaffung von Kapazitäten, Lärm- und Umweltschutz sollen im Vordergrund stehen.

Die Deutsche Bahn AG hat im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums Alternativen zur Aus- und Neubaustrecke Bremen/Hamburg – Hannover (der so genannten Y-Trasse) erarbeitet.
Dabei wurden fünf Alternativ- und eine Ergänzungsvariante untersucht.

Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Länder Niedersachsen und Bremen: „Bei der Untersuchung von Alternativvarianten stand die Frage im Vordergrund, wie man mehr Kapazitäten auf der Schiene schaffen kann – sowohl für den Personen- wie den Güterverkehr. Zudem spielen die Themen Lärm- und Umweltschutz eine zentrale Rolle.“ Ziel sei es ferner, die Knoten Hamburg, Bremen und Hannover nicht zusätzlich zu belasten sowie eine wirtschaftliche und machbare Lösung zu entwickeln.

Die nun ausgearbeiteten Varianten beruhen auf einer Verkehrsprognose für das Jahr 2025 und berücksichtigen auch andere Infrastrukturmaßnahmen, die in Planung oder Umsetzung sind, wie etwa Maßnahmen im Knoten Bremen und Hamburg oder den durchgehenden zweigleisigen Ausbau der Strecke Uelzen – Stendal.
Neben Lärm- und Umweltbelangen wurden auch die Machbarkeit, Kosten, Fahrzeitgewinne und Kapazitätseffekte untersucht.

Die Deutsche Bahn wird im nächsten Schritt die Bevölkerung in der Region über die möglichen Lösungen informieren. Der Bund wird eine gesamtwirtschaftliche Einschätzung der Varianten auf Basis der neuesten Verkehrsprognosen für das Jahr 2030 vornehmen.
Die im Anschluss zu entwickelnde Vorzugslösung wird schließlich durch ein Raumordnungsverfahren durch das Land Niedersachsen konkretisiert.

Die von der DB vorgeschlagenen Trassenvarianten im Einzelnen

Ursprüngliches „Y“ (klassisch)

Variante Schienengüterverkehrs-Y (SGV-Y)

Variante Ausbau Bestand

Variante reduzierter Bestandsstreckenausbau

Variante NBS Ashausen – Unterlüß

Variante NBS Ashausen – Suderburg

Optional ergänzende Maßnahme: Ausbaustrecke Langwedel – Uelzen (Amerikalinie)

Die VCD- oder Breimeier-Variante

Die OHE-Strecken

Die α- oder Lühmann-Variante

Schon vor gut einem Jahr haben sich Jens-Peter Finck und Wolf Kobernuß, Neetzendorf, anlässlich einer Veranstaltung verabredet, die Entwicklung der Y- Trasse zu beobachten.
Schon frühzeitig warnte Wolf Kobernuss vor den Bemühungen des VCD, Güterzüge auf unserer Wendland-Bahn fahren zu lassen.
Im Herbst 2014 waren die Y-Trasse in aller Munde. Viele BI`s gründeten sich zum Widerstand.
Wie gut, dass unsere im Jahre 2007 gegründete BI einer solchen Gründungsphase nicht bedurfte.
Im Dezember gab Kobernuß Alarm. Die Diskussion über die Breimeier-Trasse durch unsere Samtgemeinde verdichtete sich.
Ein eiligst in Neetzendorf bei unserem Mitglied Katrin Mehrer einberufene Zusammenkunft schärfte unsere Sinne für diese Trasse.
In der Zwischenzeit war das Dialogforum Schiene Nord begründet worden, in dem die Trassenführung der Bahn diskutiert werden sollte.
Das sollte ohne unsere Beteiligung nicht erfolgen.

Unter Korrespondenz finden Sie unseren Schriftwechsel rund um die Y-Trasse.